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Lehrerin Dr. Antonia Winter

Mitgliedschaften

Sonstige: Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien

Personalia

Geboren: 04.05.1907 (Wien)
Gestorben: 23.02.1990 (Wien)
Verfolgung/Haft: Entlassung Herbst 1939, Pragmatisierungsverbot bis Kriegsende

Lebenslauf

Antonia Winter wird 1907 als Tochter des Selchermeisters Anton Ferdinand Winter in Wien Penzing geboren. Sie maturiert 1926 an der Bundeslehrerbildungsanstalt in Wien I. Danach inskribiert sie Deutsch und Geschichte an der Universität Wien. Sie tritt in dieser Zeit der Studentenverbindung Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien bei.

1933 promoviert sie zum Dr. phil. Ihr Dissertationsthema ist „Hans Jakob Wagner von Wagenfels und seine Geschichts- und Staatsauffassung“. Ein Jahr später, im Jahre 1934, legt sie schließlich ihre Lehramtsprüfung in Deutsch und Geschichte ab und arbeitet als Lehrerin an verschiedenen Schulen.

Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich wird sie von Wien nach Mödling versetzt und im Herbst 1939 aufgrund ihrer antinationalsozialistischen Gesinnung entlassen. Zwar wird sie später wieder in den Lehrdienst aufgenommen, aber nur mehr aushilfsweise eingesetzt. Ihre Pragmatisierung als Lehrerin wird ihr untersagt.

Nach dem Krieg wird sie Erziehungsleiterin der Bildungs- und Erziehungsanstalt für Mädchen auf Schloss Traunsee in Altmünster. 1947 wird Antonia Winter pragmatisiert und Direktorin der Bildungs- und Erziehungsanstalt für Mädchen in Wien III, Eslarngasse 16. Sie verstirbt 1990 in Wien.

Quelle:
Staatsarchiv